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Regeln

für ein erfolgreiches Training

Wenn dein Hund in Bewegung ist und Spaß hat, kann es vorkommen, dass er zwischen Spielen und z.B. Jagen nicht unterscheiden kann. Wenn seine Aufregung zu groß wird, kann seine Stimmung sehr leicht kippen, und du verlierst die Kontrolle über das Verhalten deines Hundes. Damit die Stimmung erst gar nicht zu kippen droht, solltest du einpaar Regeln beim Spielen und Training beachten.

!HINWEIS!
Führe niemals Handlungen oder Übungen aus, bei denen du kein gutes Bauchgefühl hast! Auch wenn ein Hundetrainer/-verhaltensberater dir diese Empfehlung gegeben hat oder andere Gruppenmitglieder die Übung machen.
Du allein entscheidest, was für dich und deinen Hund gut ist!
Wende niemals Druck auf deinen Hund aus. Schreie ihn niemals an oder beschimpfe ihn nicht. Das zerstört euer Vertrauensverhältnis! Dein Hund soll immer deine Unterstützung und deinen Schutz erwarten dürfen!
Versuche ihm immer eine Alternative anzubieten,
wenn er ein Verhalten zeigt, das du nicht möchtest!
Achte auf deine Tonlage. Deine Worte sollten immer ruhig und freundlich ausgesprochen werden. Wenn dein Hund in deiner Nähe ist, braucht deine Stimme gar nicht laut zu werden. Bedenke: Ist dein Hund weiter weg, und du musst lauter rufen, kommt deine Stimme nur leise bei ihm an! Verwendest du eine sehr hohe Tonlage, kann dies zu mehr Aufregung bei deinem Hund führen.
Regel 1
Bedenke, dass dein Hund auch schon mal launisch sein kann 🙂 Vielleicht ist er auch müde oder es geht ihm nicht gut. Dann solltest du es langsamer angehen und vielleicht eher einen Tag zum Relaxen einlegen, statt eine Trainingseinheit mit ihm versuchen zu wollen.
Regel 2
Betrachte deine eigene Laune und Stimmung. Ist sie im Keller oder bist du zu gestresst, sorge lieber dafür, dass du dich besser fühlst. Chille doch stattdessen mit deinem Hund auf der Couch. Gemeinsames Relaxen fördert zudem auch das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Mensch.
Regel 3
Überfordere dich und deinen Hund niemals. Wenn du 10 – 15 Minuten an einem Tag einplanst, ist das auch ok. Ihr trainiert vielleicht 2 Übungen, die dein Hund schon gut kann und Spaß daran hat. Dann nimmst du eine neue Übung hinzu. Sie muss nicht bis zur Perfektion umgesetzt werden. Habt Spaß und hab’ vor allem du Freude daran, wenn die neue Übung vielleicht nur ansatzweise gut klappt.
Regel 4
Schau, dass du an einem Tag nur 2-3 Übungen mit deinem Hund trainierst. Eine Session sollte ungefähr 10-15 Minuten lang sein. Zwischen jeder Session legst du eine Pause ein, in der dein Hund z.B. schnüffeln oder laufen darf. Die Pause gehört deinem Hund! Dann wiederholst du deine Übungen.
Beispiel: Vormittags 2-3 Wiederholungen deiner Übungen inkl. Pausen
Nachmittags: Eine Wiederholung vom Vormittag und dann eine neue Übung.
Trainiere also nicht gleich mehrere Tricks oder Kommandos an einem Tag. Die Woche hat doch 7 Tage 🙂
Regel 5
Besteht eine Übung aus mehreren Sequenzen, überfordere deinen Hund nicht. Konzentriere dich auf zwei Sequenzen, die du belohnen kannst. Weniger ist oft mehr.
Regel 6
Vermeide Druck, Stress und Frust. Wenn dein Hund nicht versteht, was du von ihm erwartest, versuche die Übung einfacher zu gestalten. Klappt auch das nicht, beende die Trainingseinheit mit einer Übung, die dein Hund sehr gerne macht. Das hebt den Frust auf und fördert gute Laune. Auch wenn es ein einfaches “Sitz” ist, denke daran, das Training soll immer Spaß bereiten!
Regel 7
Achte auf deine Körpersprache! Sie darf bei deinem Hund niemals Verunsicherung oder gar Angst hervorrufen. Achte auf deinen Gesichtsausdruck, wie du deinen Hund ansiehst! Dein Blick und deine Körpersprache sollte immer freundlich sein!
Regel 8
Setze immer Leckerli ein, die dein Hund sehr gerne mag. Kleine Leckerli, die dein Hund gut schlucken kann, sind besser als große. Muss dein Hund sie erst kauen, braucht das Zeit und kann den Trainingsablauf stören. Leckerli motivieren und belohnen deinen Hund. Warum sollte ein Hund für seine Zusammenarbeit nicht belohnt werden? Es bereitet ihm doch auch zusätzlich Freude. Und es ist wissenschaftlich bewiesen, dass der Einsatz von Leckerli dem Gehorsam keinen Abbruch verschafft!
Regel 9
Die Belohnung sollte sich für deinen Hund immer lohnen. Deshalb verzichte darauf das eigentliche Hundefutter einzusetzen. Damit dein Hund seine Figur behält, kannst du die Futterrationen entsprechend verkleinern.
Regel 10
Hat dein Hund eine Übung ganz toll ausgeführt oder hat selbständig ein gutes Verhalten gezeigt, belohne dies besonders, indem du ihm gleich mehrere Leckerli gibst.
Regel 11
Überrasche deinen Hund mit vielen Leckerli auf einmal. Wenn du ihm ansonsten nur ein Leckerli zur Belohnung gibst, kannst du ihn auch mal freudig überraschen.
Regel 12
Für Übungen, die dein Hund schon super beherrscht, kannst du deinen Hund variable belohnen. Mal bekommt er ein Leckerli, mal bekommt er keines. Setze die besseren Leckerli für Übungen ein, an denen ihr noch trainieren müsst.
Regel 13
Dein Hund lernt sein ganzes Leben lang. Sein Alter spielt keine Rolle. Umso mehr er Neues lernen darf, umso besser für seine Gehirnaktivität. Wisse, dass ein Hund, der Neues lernen darf, besser mit seinem Umfeld umgehen kann und sehr viel sicherer unterwegs ist!
Regel 14
Weniger ist immer mehr. Halte die Übungseinheiten kurz und beende sie, wenn du merkst, dass die Aufmerksamkeit deines Hundes nachlässt. Wie bei allem, beobachte ihn ganz genau. Beende eine Übung solange sie euch Spaß macht. Dann wird dein Hund mit Freude mit dir zusammenarbeiten.
Regel 15
Während du mit deinem Hund trainierst, oder ihm etwas Neues beibringen möchtest, sage niemals “Nein”! Dein Hund soll vielleicht etwas ausprobieren. Mit dem “Nein” könntest du ihn eventuell entmutigen. Sag’ lieber “falsch” oder “verkehrt”.