Welpen richtig zu erziehen, ist manchmal gar nicht so leicht. Es gibt so Tage, an denen können sie uns den letzten Nerv rauben. Und doch sollte immer ein liebevolles Lächeln für sie übrig bleiben, und unser Geduldsfaden sollte stets stabil bleiben.
Die Welpenerziehung ist eine Herausforderung, aber eine schöne, wenn wir auf gewisse Dinge Acht geben. Das Wichtigste, das Zusammenleben und das Miteinander soll immer Spaß machen. Es nützt uns nichts, wenn unsere Nerven blank liegen und wir uns über den Welpen ärgern. Er wird uns nicht verstehen, warum wir uns so fühlen.
Lernen soll Freude bereiten
Umso mehr Stress du und dein Welpe haben,
umso weniger wird dein Schützling lernen.
Ich habe bewusst “Welpenerziehung” und “Welpentraining” getrennt genannt, denn es sind zwei unterschiedliche Themenbereiche. Leider wird dies oft vergessen, was bei den meisten Welpen zur Überforderung führt. Das Training beinhaltet das beibringen von bestimmten Handlungen wie z.B. das Sitz und das Platz (Grundkommandos). Die Erziehung, und das ist das Wichtigste überhaupt, ist die Sozialisierung. Du unterstützt deinen Welpen dabei, seine Umwelt auf sicherem Weg erkunden und seine Persönlichkeit entfalten zu dürfen. Wer nur “trainiert”, wird früher oder später einen Hund bekommen, der unsicher ist und mit seiner Umwelt weniger gut zurechtkommt.
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Mehr InformationenWir haben viele Trainingsmöglichkeiten!
Outdoor:
• Auf dem Gelände mit eingezäuntem Freilauf,
• direkter Anschluss zu den Feldern und zum Dorf
Indoor:
Mein einzigartiger Multisensorischer Raum, den ich nun schon seit vielen Jahren in der Welpenerziehung und auch zur Therapie von Angsthunden erfolgreich einsetze.
WICHTIG – Eines gleich vorweg: Die Zeit in diesem Raum gehört nur Dir und Deinem Hund! Mir liegt es sehr am Herzen, dass Du den Sinn der Übungen verstehst und vor allem das Verhalten Deines Hundes. Wir schicken ihn nicht einfach nur über die Hindernisse. Hier findet kein Gruppentraining statt!
Welpen und Angsthunde dürfen sich ausprobieren, klettern und spielen.
Das fördert die Sozialisierung,
sein Spielverhalten, Lernen bestimmter Reize und
den Umgang mit Stress- & Konfliktsituationen.
Separates Hallentraining für den Welpen-Parcours
Du hast dich für diesen einen Welpen entschieden. Das bedeutet Verantwortung zu tragen, solange er lebt. Es wird Höhen und Tiefen geben. Vielleicht kommen auch mal Zweifel auf. Das ist völlig normal und gehört dazu. Das Zusammenleben ist ein Prozess und sobald ihr auf einer Wellenlänge seid, wächst eure Freundschaft.
Über die Entwicklung eines Welpen Bescheid zu wissen, ist das A und O, damit du ihn in jedem Stadium richtig unterstützen und fördern kannst. So gehört auch dazu zu erkennen, wann dein Welpe deine Hilfe braucht: Wenn er unsicher ist oder sich nicht wohl fühlt, weil er z.B. krank ist. Richtiges Spielen & Spielideen, Persönlichkeitsentwicklung, Ernährung und Pflege sind weitere Themen, die in diesen Block gehören. Da ich über eine medizinische Ausbildung verfüge, können auch gerne hierzu Fragen gestellt werden. Natürlich sollte aber immer der Tierarzt der erste Ansprechpartner sein, wenn es deinem Welpen nicht gut geht!!
Die Sozialisierung findet nicht nur allein in einer Welpengruppe und auf dem Hundeplatz statt. Die Sozialisierung beginnt schon bei dir Zuhause und in deinem/eurem Umfeld. In diesem Block erfährst du, was "Sozialisierung" bedeutet und wie du sie in deinen Alltag einbinden und mit deinem Welpen üben kannst. Praxis, aber auch viel Theorie, damit du weißt, worauf es ankommt. Zu diesem Thema gibt es Handouts (Info-Arbeitsblätter) für Zuhause.
Über die Jahre habe ich mich auf das kognitive wie auch das multisensorische Lernen spezialisiert. Beide Themenbereiche sind so vielfältig und wichtig für uns und unsere Hunde. Das Gehirn ist mit seinen Nervenverbindungen ständig "in Bewegung" und damit beschäftigt, die täglichen Informationen zu verarbeiten. Dein Schützling wird neben und mit dir über die Jahre so viel lernen, dass es gerade im Welpenalter wichtig ist, die stabile Basis dafür zu schaffen, damit dein Welpe den Fluss aller Informationen (Umweltreize) sicher verarbeiten kann. Fehlt diese Basis, kann dein Welpe sein neurologisches Netzwerk nicht voll entwickeln. Das Ergebnis wird ein unsicherer Hund sein, der in Konfliktsituationen keine eigenen Lösungen finden kann.
Deshalb:
Dein Welpe sollte so viele positive Erfahrungen machen, wie nur geht, damit er negative Erlebnisse besser wegstecken kann.
Es gibt viele wunderbare Übungen, die du mit deinem Welpen machen kannst. Wie du das Lernen deines Welpen positiv gestalten kannst, erfährst du in diesem Block.
Übungen finden in meinem multisensorischen Raum, im Welpenparcours wie auch im Außengelände statt.
Genauso wie wir hat der Hund viele Sinne, die er einsetzt, um seine Umwelt bewusst wahrzunehmen und zu analysieren. Es ist überlebenswichtig, dass die Sinne geschult und gefördert werden. Hierfür habe ich einen eigenen Multisensorischen Raum eingerichtet, der mit unterschiedlichsten interaktiven Raumelementen und diversem Mobiliar in allen Farben und Formen eingerichtet ist. Damit dein Welpe nicht überfordert wird, wird dieser Raum zu jeder Stunde entsprechend neu gestaltet. Natürlich erhältst du Tipps, wie du Übungen auch Zuhause umsetzen kannst.
Grundkommandos wird dein Welpe in diesem Kurs ganz nebenbei und ganz leicht lernen. Warum ganz leicht? Weil die Übungen so gestaltet sind, dass sie für deinen Hund Sinn machen. Wenn du auf einer freien Wiese stehst und "Stop" rufst, wird er nicht verstehen, was das bedeutet. Die Wiese lädt zum Rennen ein. Mein damaliger Hund war taub. Obwohl er meine Stimme nicht hören konnte, konnte er meine Mimik und meine gesamte Körpersprache lesen und verstehen. Ich habe über die Jahre durch die Besuche im Ausland so viele Straßenhunde kennengelernt, die keinerlei Training genossen haben. Und dennoch waren alle in der Lage - egal, wie alt sie waren - im Haus zu leben und mit den Menschen in Kontakt zu stehen. Sie verstanden die Menschen, weil auf eine natürliche freundliche Art und Weise miteinander umgegangen wurde. Es ist nicht deine Stimme, die du für die Kommunikation mit deinem Hund brauchst. Wenn du mit deinem Hund kommunizierst, spielen die Umgebung, deine Körpersprache und deine innere Einstellung eine wesentliche Rolle. Und wenn du Worte einsetzt, sollte es dir immer bewusst sein, dass Worte immer eine psychologische Wirkung auf dich selbst und auf deinen Hund haben! All das zusammen MUSS immer eine positive Wirkung auf dich und deinen Welpen haben. Andernfalls wirst du sein Vertrauen verlieren! Wenn andere sagen, dein Hund respektiere dich nicht, dann schau immer als erstes, ob eure Kommunikation stimmt. Strenge oder negative Maßnahmen haben noch nie zu einem guten Vertrauensverhältnis geführt, weshalb ich in meinen Kursen nur ein positiv geführtes Miteinander mit dem Hund fördere und vermittle.
Erfahre
- was Stress ist, und was Stress im Körper bewirkt.
- wie du Stress vorbeugen kannst.
- Massage- & Entspannungstechniken





































































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